ERATH Organisation GmbH

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In diesem Tipp wollen wir uns mit einem gesundheitlichen Aspekt der Büroarbeit beschäftigen.

Innerhalb der EU wurde schon sehr früh erkannt, dass die stark zunehmende Bildschirmarbeit großen Einfluss auf das physische und psychische Befinden der Mitarbeiter hat. Schon 1990 wurde eine Richtlinie zum Gesundheitsschutz erlassen, die seit einigen Jahren auch
in deutsches Recht eingegangen ist (Richtlinie 90/270 EWG).

Viele körperliche Beschwerden bei der Arbeit am Computer entstehen dadurch, dass der Bildschirm falsch aufgestellt ist. Problematisch
ist das vor allem, wenn Sie noch keinen Flachbildschirm haben. Beachten Sie deshalb: Der Bildschirm soll so aufgestellt werden,

  • dass Spiegelungen, Blendungen und Reflexe vermieden werden,
  • Sie bei der Bildschirmarbeit nicht direkt ins Fenster/Tageslicht schauen,
  • Sie den Kopf leicht geneigt halten können (die oberste Lesezeile am Bildschirm darf nicht über Augenhöhe sein),
  • der Abstand zwischen Augen und Bildschirm mindestens 60 cm beträgt (17“-Bildschirm).
Am besten ist es, wenn der Bildschirm parallel zum Fenster aufgestellt wird.

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Außerdem sollen Sie entspannt und ohne Verrenkungen, die durch einen vollgepackten Schreibtisch entstehen, vor dem Bildschirm sitzen. Das bedeutet, dass Sie unbedingt auch Stapel auf dem Schreibtisch vermeiden müssen. Wir haben darüber ja schon an anderer Stelle gesprochen. Der Vorlagenhalter sollte möglichst direkt am Bildschirm befestigt werden. Und achten Sie darauf, dass die Helligkeits-
unterschiede im inneren und äußeren Blickfeld nicht zu groß sind. Verwenden Sie keine kleinen Schriftgrade, sinnvoll ist ein Schriftgrad von mindestens 12. Von großem Vorteil ist ein Flachbildschirm. Viele Probleme, die mit dem alten Röhrenbildschirm entstehen, fallen dabei weg. Auch die Augenbelastung ist deutlich geringer.