ERATH Organisation GmbH

facebook-logo-square

header_ueberuns

Seit 3 ½ Jahren bekommen Sie nun Tipps von mir, Tipps zur Arbeitsgestaltung, zum Zeitmanagement, einige auch zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Neu sind demnächst Tipps zum Telefonieren. Manches war Ihnen sicher schon vorher vertraut, manches vielleicht ganz neu. Den einen Tipp haben Sie (das wünsche ich mir wenigstens) auch umgesetzt, den anderen dagegen nicht. Es gibt sicher Tipps, die Sie überzeugt haben, die Sie eigentlich auch umsetzen wollten, aber im Trubel des Tagesgeschäfts dann doch wieder „vergessen“ haben.

 

Wenn wir eingesehen haben, dass wir unseren Arbeitsstil in der einen oder andern Weise ändern müssen (oder wollen), dann reicht diese Einsicht nicht aus. Wir müssen auch handeln! Nehmen wir uns zum Beispiel unseren Schreibtisch vor. Auf ihm liegen mehrere Stapel und wir haben eingesehen, dass es viel besser ist, ohne Stapel mit einer systematischen Zuordnung zu arbeiten. Übrigens – Franz Kafka hat einmal in seinem Tagebuch notiert: Jetzt habe ich meinen Schreibtisch genauer angeschaut und eingesehn, dass auf ihm nichts Gutes gemacht werden kann. Es liegt hier so vieles herum und bildet eine Unordnung ohne Gleichmäßigkeit und ohne jede Verträglichkeit der ungeordneten Dinge. Keine neue Erkenntnis also! Vielleicht hat Franz Kafka deshalb das eine oder andere Werk nicht vollendet!

 

Nun wissen wir aber auch, dass wir die Stapel erst einmal wegbringen müssen. Ja, und da fängt es oft an, schwierig zu werden. Wir finden und finden einfach keine Zeit, um diese lästige Arbeit durchzuführen. Es gibt ja auch immer etwas ganz außerordentlich Wichtiges, das wir vorher unbedingt erledigen müssen. Dazu die folgende kleine Geschichte, sie kommt Ihnen vielleicht bekannt vor:

 

Ein Urlauber spaziert durch einen schönen Wald und trifft dort auf zwei Waldarbeiter, die mit einer Säge dabei sind, einen Baum zu fällen. Er grüßt freundlich und läuft weiter. Da er einem markierten Rundweg des örtlichen Wandervereins folgt, kommt er nach zwei Stunden wieder an dieser Stelle vorbei und sieht zu seinem Erstaunen, dass die beiden Waldarbeiter immer noch am selben Baum herumsägen. Nun, vielleicht ist dieser Wanderer ein Unternehmensberater der großen Firma McIntosh und Co. und da lässt ihm so etwas natürlich keine Ruhe. Er bleibt also stehen, geht auf die Waldarbeiter zu und fragt ganz freundlich: „Ja, sagen Sie mal, jetzt arbeiten Sie immer noch an diesem Baum, so wie vor zwei Stunden schon, wie kommt denn das?“ Darauf antwortet einer der Arbeiter: „Wir tun uns so schwer, weil die Säge fürchterlich stumpf ist!“ Nun denkt der Wanderer bei sich: „Na, da habe ich ja gleich einen guten Vorschlag für die beiden!“ Er sagt also: „Ich denke, da kann ich Ihnen helfen: Gehen Sie doch einfach und schärfen das Sägeblatt!“ "Wir haben keine Zeit, wir müssen doch sägen!“ lautet die Antwort.

Ende der Geschichte.

Geht es uns nicht oft auch so? Wir wissen, dass wir etwas anders machen müssten, aber wir nehmen uns nicht die Zeit, darüber nachzudenken. Das Umsetzen von neuen Ideen bedeutet etwas Mühe, aber wie froh sind wir doch, wenn es dann viel besser läuft! So ist es auch mit den Tipps, die ich Ihnen regelmäßig an dieser Stelle gebe! Ich möchte Ihnen helfen, dass Sie Ihre Arbeit und auch die Zeit besser im Griff haben. Dazu müssen Sie aber auch bereit sein, neue Wege zu gehen.