ERATH Organisation GmbH

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Die Arbeit am Bildschirm hat nicht nur Vorteile. Sie belastet ohne Zweifel unsere Gesundheit.

Viele von Ihnen können sicher ein Lied davon singen:

Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken-/Schulterbereich, gerötete und übermüdete Augen, Verkrampfungen in den Beinen, Venenentzündungen.

Vieles kann durch einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz reduziert bzw. vermieden werden.

Dazu gehören ein Flachbildschirm, ein sehr guter Arbeitsstuhl, genügend Platz zum Arbeiten, die richtige Platzierung des Bildschirms (Augenabstand, Höhe), ausreichende Beleuchtung und manches andere mehr. Wir können aber auch selbst viel dazu beitragen, dass unsere Gesundheit erhalten bleibt, z.B. durch das richtige Freizeitverhalten (vor allem Bewegung und gesunde Ernährung!).

Am Arbeitsplatz selbst bietet es sich an, durch kurze Übungen Entspannung zu erreichen. Die Berufsgenossenschaften und Krankenkassen bieten dazu einiges an Material. Eine gute Methode, für Entspannung zu sorgen, sind die kurzen Übungen, die wir ganz schnell zwischendurch immer mal wieder am Arbeitsplatz machen können. Einige will ich Ihnen beschreiben:

Übung 1- Schulterkreisen:
Kreisen Sie bei aufrechter Haltung beide Schultern langsam zuerst 7 Sekunden vorwärts und dann 7 Sekunden rückwärts.

Warum?
PC-Arbeit belastet Schulter- und Nackenmuskulatur. Diese Lockerungsübungen fördern die Durchblutung und bringen frischen Sauerstoff in das Gewebe.

Übung 2 - Venenpumpe:
Wippen Sie aus dem Stand 7 Sekunden lang abwechselnd von den Zehenspitzen auf die Hacken und zurück.

Warum?
Mit der „Venenpumpe“ wird das Blut, das sich in den Beinen staut, für den Kreislauf aktiviert. Damit wird auch die Durchblutung des Gehirns verbessert.

Übung 3 – Ganzkörperdehnung:
Stellen Sie sich in eine leichte Grätschstellung und strecken Sie Ihre Arme 7 Sekunden lang so hoch Sie können Richtung Zimmerdecke. Gehen Sie dabei auf die Zehenspitzen und spüren Sie, wie Ihr Körper, Ihre Schultern, Wirbelsäule und Hüften gedehnt werden.

Warum?
Bei Ärger und Stress verkrampft sich die Bewegungsmuskulatur (wir kennen das vom „Faust ballen vor Wut“). Durch die Aktivierung der Streckmuskulatur wird die Beugemuskulatur gelockert.

Übung 4 – Stretching der Brustmuskulatur:
Stellen Sie die ganze Fußsohle auf den Boden, senken Sie Ihren Kopf auf die Brust, lassen Sie die Arme baumeln und machen Sie einen „runden Buckel“. Dehnen Sie auf diese Weise 7 Sekunden lang Ihre Brustwirbelsäule.

Warum?
Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung verringert die Gefahr der körperlichen Erschöpfung.

Krankenkassen, Berufsgenossenschaft usw. bieten Material dazu an, es gibt auch Literatur in den Buchhandlungen und CDs mit entsprechenden Tipps.