ERATH Organisation GmbH

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Manchmal gibt es neue Ausdrücke, die sich jemand ausdenkt und plötzlich werden sie ständig verwendet.

"Proaktiv“ ist auch ein solches Wort, das vor nicht allzu langer Zeit aufgetaucht ist und jetzt häufig zu hören ist.

Was ist damit gemeint?

„Reaktiv“ – darunter können wir uns vielleicht noch was vorstellen, das muss irgend etwas mit reagieren zu tun haben.

Und so ist es auch. „Reaktiv“ meint, dass wir erst dann reagieren, wenn schon etwas passiert ist.

Nehmen wir ein Beispiel: Ein Kunde, dem wir als Versandhändler die bestellten schwarzen Herrenschuhe geschickt haben, reklamiert, dass er braune Schuhe erhalten hat. Was machen wir nun? Na klar, wir entschuldigen uns, bitten ihn, die Schuhe unfrei an uns zurückzuschicken und senden gleichzeitig die Schuhe in der richtigen Farbe ab. Vielleicht legen wir noch ein kleines Geschenk als Wiedergutmachung bei.

Alles klar? Alles in Ordnung? Wir haben „reaktiv“ gehandelt und das hat uns zumindest eine Menge Geld gekostet.

Und hier kommt nun das Wort „proaktiv“ zum Einsatz. Proaktiv handeln würde in unserem Beispiel bedeuten, dass eine Endkontrolle den Schuhkarton aufmacht und Größe und Farbe – vielleicht auch die Bestellnummer – noch einmal kontrolliert.

Das ist natürlich nur ein ganz einfaches Beispiel und ich möchte es auch nicht vertiefen.

Sinn des Ganzen ist es, dieses „proaktive“ Denken zu einem selbstverständlichen Arbeitsprinzip zu machen.

Bitte überlegen Sie sich doch einmal selbst, wo Sie in letzter Zeit „reaktiv“ handeln mussten und wie ein „proaktives“ Vorgehen die Situation verbessert hätte.

Sie werden merken, dass es viele solche Situationen gibt, im Berufs- wie im Privatleben.

Wir können das Ganze auch anders und sehr kurz formulieren:

 

Wichtig ist die Erkenntnis:

Nicht reagieren, sondern agieren!