ERATH Organisation GmbH

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Im letzten Tipp haben wir uns damit befasst, dass wir für unsere Arbeit Ziele brauchen, damit wir erfolgreich arbeiten können, damit wir vor allem auch Abweichungen erkennen können. Dazu die folgende kleine Geschichte:

Ein Reisender steht am Bahnsteig und wartet bei Regen-, Schnee- und Graupelschauern auf seinen Zug. Seine Laune ist nicht die beste.
Er wendet sich schließlich empört an den Mitarbeiter vom „InfoPoint“ und fragt gereizt: „Wozu gibt es denn überhaupt eine Fahrplan, wenn sich sowieso niemand daran hält?“ Der Servicemitarbeiter entgegnet darauf gelassen „Woher wüssten Sie, dass dieser Zug zwanzig Minuten Verspätung hat, wenn wir keinen Fahrplan hätten?“ Sie sehen: Nur wer ein Ziel hat, kann über Abweichungen reden oder erkennen, dass er auf dem falschen Weg ist. Wenn wir aber Ziele formulieren, dann müssen wir sie so definieren, dass wir Abweichungen erkennen und je nach Situation neu entscheiden können. Ziele definieren können wir sehr gut mit einer Methode, die äußerst „smart“ ist und deshalb auch so heißt: SMART!

S pezifisch

M essbar

A ktionsorientiert

R ealistisch

T erminiert

„Spezifisch“ – das bedeutet, dass wir das Ziel genau auf die Situation bezogen formulieren müssen. Damit vermeiden wir, die Ziele so wachsweich zu beschreiben, dass wir konkret nichts mehr damit anfangen können.

„Messbar“ – muss ein Ziel sein, damit wir ein Kontrollinstrument haben, um die Zielerfüllung kontrollieren zu können.

„Aktionsorientiert“ – es hilft uns nichts, ein Ziel zu haben, wenn wir zur Erreichung nichts beitragen können. Mein Ziel kann also nicht lauten: „Ich will bis Ende dieses Jahre 3 Millionen € im Lotto gewinnen“, denn was können wir denn tun, um dieses Ziel zu erreichen? Sicher, wir können einen Lottoschein abgeben, aber das bringt uns diesem Ziel nicht wirklich näher.

„Realistisch“ – es macht wenig Sinn, ein Ziel zu definieren, das da lautet: „Ich werde bis zum Ende des Jahres mein Gehalt verdreifachen“, wenn ich als Buchhalter, Sekretärin oder Verkaufsassistent in einem Großunternehmen sitze und vielleicht – wenn alles gut geht – in drei Jahren Abteilungsleiter werden kann (das wäre aber auch ein interessanteres und vielleicht auch realistischeres Ziel).

„Terminiert“ – „Ich will in der Tennisrangliste meines Vereins 10 Plätze nach vorn kommen“ mag ein realistisches Ziel sein, wenn ich aber nicht definiere, bis wann ich dieses Ziel erreichen will, dann werde ich es wahrscheinlich auch nicht schaffen.

Also, klopfen Sie Ihre Ziele mit der SMART-Methode ab und überarbeiten Sie sie gegebenenfalls. Es ist der erste Schritt zu mehr Erfolg.