ERATH Organisation GmbH

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Den Tag mit Überlegung planen – das ist ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Tag!

Vor einigen Jahren war ich in einer Ausstellung in München im Stadtmuseum. Das Thema war: „100 Jahre Angestellte“.

Unter anderem waren dort Plakate zu sehen, die in den 20-er und 30-er-Jahren in deutschen Unternehmen an der Wand hingen, um die Mitarbeiter zur Leistung anzuspornen.

Den Inhalt eines Plakates habe ich mir abgeschrieben, weil die Aussage unverändert auch heute noch Bedeutung hat.

Keine unnötige Hast!

Das beste Mittel dagegen: Die richtige Tageseinteilung!

Alles vorher bedenken!

Durch Hetzen und Hasten verwirrst du dich und deine Arbeitskameraden.

Wer seine Zeit einzuteilen weiß, hat Zeit für alles!

Ist doch gar nicht schlecht, dieser Hinweis! Bei der Planung unseres Tages können wir z.B. die „Alpen-Methode“ verwenden.

 

A ktivitäten/Aufgaben notieren (wichtig: immer schriftlich planen!)

L änge/Zeitdauer der Aufgaben schätzen

P ufferzeit reservieren (50%-Regel – siehe unten)

E ntscheidungen, was weggelassen werden kann (Prioritäten)

N achkontrollieren, Unerledigtes auf den nächsten Tag

 

Der letzte Punkt führt uns zum Abendcheck. Über den haben Sie ja im letzten Tipp einiges gelesen.

Nun aber noch zur 50%-Regel. Wenn Sie Ihren Tag voll verplanen, werden Sie am Abend sehr häufig feststellen, dass Sie Ihr Pensum nicht geschafft haben, weil mal wieder was dazwischen gekommen ist. Und das bedeutet auf Dauer Frust und sinkende Motivation. Deshalb empfiehlt es sich (das ist ein aus der Praxis ermittelter Anhaltswert), nur 50% der Arbeitszeit fest zu verplanen. Sie müssen dann herausfinden, ob diese 50% für Sie geeignet sind oder ob Sie mehr oder weniger verplanen können. Auf jeden Fall gilt: Nicht den ganzen Tag verplanen!