ERATH Organisation GmbH

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Sie erinnern sich sicher an die Geschichte vom Waldarbeiter in einem der übrigen Tipps, der seine Säge nicht schärft, weil er immerzu sägen muss.

So geht es ja vielen von uns. Die Arbeit erdrückt uns schier. Wie sollen wir da Zeit finden für grundsätzliche Gedanken über unseren Arbeitsstil? Aber diese grundsätzlichen Gedanken sind wichtig! Sonst kommen wir nicht raus aus dem Teufelskreis von immer mehr Arbeit und immer mehr Stress!

Vor einiger Zeit habe ich in einer Ausstellung ein altes Plakat entdeckt, das in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts an der Wand eines „Kontors“ in einem großen Unternehmen hing. Auf diesem Plakat war zu lesen:

Keine unnötige Hast!
Das beste Mittel dagegen: Die richtige Tageseinteilung!
Alles vorher bedenken!
Durch Hetzen und Hasten verwirrst du dich und deine Arbeitskameraden.

Wer seine Zeit einzuteilen weiß, hat Zeit für alles!

Ungefähr 80 Jahre alt, ist dieses Plakat – und doch stimmt die Aussage auch heute noch (vielleicht sogar mehr denn je!). Wir müssen unsere Zeit richtig einteilen.

Wie das geht, darüber lesen Sie hier so manches. Wir können uns die wichtigen Grundsätze des Zeitmanagements einmal ansehen: Im Grunde gibt es vor allem zwei entscheidende Sätze: „Auf der großen Zeituhr steht ein einziges Wort: JETZT!!“ Das hat der große spanische Dichter Miguel Cervantes einmal gesagt, der Schöpfer des unvergleichlichen „Don Quichotte“.

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind günstig!“

Dieses Wort wird dem bedeutenden römischen Politiker, Philosophen und Dichter Lucius Annaeus Seneca zugeschrieben, der um die Zeitenwende lebte. Daraus können wir doch nur zwei Konsequenzen ziehen: ZIELE SETZEN und HANDELN!! Wichtig bei der Umsetzung ist, dass wir dabei ZEITFALLEN vermeiden und mit SYSTEM arbeiten. Einige ganz entscheidende Zeitfallen, die vielen Menschen die Arbeit schwer machen, sind in dieser Reihe "Praxistipps" erläutert – und natürlich auch die Wege, diesen Zeitfallen zu entgehen.

In diesem Zusammenhang sollten wir uns auch mal das 1. Parkinson’sche Gesetz ansehen: „Arbeit pflegt sich so auszudehnen, dass sie jeden verfügbaren Zeitraum einnimmt!“ Das ist das Problem: Wir können eben immer arbeiten, den ganzen Tag und den Abend auch noch und vielleicht sogar die ganze Nacht. Aber das kann es doch nicht sein. Das ist nicht in unserem Interesse und ganz gewiss auch nicht im Interesse des Unternehmens, in dem wir arbeiten. Die Zeit, die wir für unsere Arbeit benötigen, ist eben keinesfalls gleichbedeutend mit dem Erfolg! Im Gegenteil, oft sind gerade die Menschen besonders erfolgreich, die durchaus Zeit für ihre privaten Interessen haben. Worauf kommt es also an? Natürlich, wir müssen die richtigen Prioritäten setzen.