ERATH Organisation GmbH

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Für die dunkle Jahreszeit erhalten Sie einige Tipps, wie Sie an Ihrem Arbeitsplatz auch bei Kunstlicht und aufgedrehter Heizung
ohne gesundheitliche Belastungen arbeiten können. Heute geht es um ein Thema, das eigentlich das ganze Jahr wichtig ist, aber in
der kalten Jahreszeit noch mehr Bedeutung bekommt, weil wir uns dann oft weniger bewegen als im Sommer.

Wir wissen ja, dass die Arbeit am Bildschirm nicht nur Vorteile hat. Sie belastet ohne Zweifel unsere Gesundheit. Viele von Ihnen können
sicher ein Lied davon singen: Rückenschmerzen, Verspannungen im Nacken-/Schulterbereich, gerötete und übermüdete Augen,
Verkrampfungen in den Beinen, Venenentzündungen. Vieles kann durch einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz reduziert bzw.
vermieden werden. Dazu gehören neben dem großen Flachbildschirm ein sehr guter Arbeitsstuhl, genügend Platz zum Arbeiten, die
richtige Platzierung des Bildschirms (Augenabstand, Höhe), ausreichende Beleuchtung und manches andere mehr. Wir können aber
auch selbst viel dazu beitragen, dass unsere Gesundheit erhalten bleibt, z.B. durch das richtige Freizeitverhalten (vor allem Bewegung
und gesunde Ernährung!). Am Arbeitsplatz selbst bietet es sich an, durch kurze Übungen Entspannung zu erreichen. Die Berufs-
genossenschaften und Krankenkassen bieten dazu einiges an Material. Eine gute Methode, für Entspannung zu sorgen, sind die
kurzen Übungen, die wir ganz schnell zwischendurch immer mal wieder am Arbeitsplatz machen können. Einige will ich Ihnen beschreiben:

Übung 1 – Schulterkreisen:

Kreisen Sie bei aufrechter Haltung beide Schultern langsam zuerst 7 Sekunden vorwärts und dann 7 Sekunden rückwärts.

Warum?
PC-Arbeit belastet Schulter- und Nackenmuskulatur. Diese Lockerungsübungen fördern die Durchblutung und bringen frischen
Sauerstoff in das Gewebe.

 

Übung 2 – Venenpumpe:

Wippen Sie aus dem Stand 7 Sekunden lang abwechselnd von den Zehenspitzen auf die Hacken und zurück.

Warum?
Mit der „Venenpumpe“ wird das Blut, das sich in den Beinen staut, für den Kreislauf aktiviert. Damit wird auch die Durchblutung
des Gehirns verbessert.

 

Übung 3 – Ganzkörperdehnung

Stellen Sie sich in eine leichte Grätschstellung und strecken Sie Ihre Arme 7 Sekunden lang so hoch Sie können Richtung
Zimmerdecke. Gehen Sie dabei auf die Zehenspitzen und spüren Sie, wie Ihr Körper, Ihre Schultern, Wirbelsäule und Hüften
gedehnt werden.

Warum?
Bei Ärger und Stress verkrampft sich die Bewegungsmuskulatur (wir kennen das vom „Faust ballen vor Wut“). Durch die Aktivierung
der Streckmuskulatur wird die Beugemuskulatur gelockert.

 

Übung 4 – Stretching der Brustmuskulatur

Stellen Sie die ganze Fußsohle auf den Boden, senken Sie Ihren Kopf auf die Brust, lassen Sie die Arme baumeln und machen Sie
einen "runden Buckel“. Dehnen Sie auf diese Weise 7 Sekunden lang Ihre Brustwirbelsäule.

Warum?
Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung verringert die Gefahr der körperlichen Erschöpfung.

Wie gesagt: Krankenkassen, Berufsgenossenschaft usw. bieten Material dazu an, es gibt auch Literatur in den Buchhandlungen
und CDs mit entsprechenden Tipps.